Covid-19 NRW, Düsseldorf und Wassenberg: Daten von Do, 23 April 2020

Stadt Düsseldorf, 23 April 2020, 16.30 Uhr: Bei insgesamt 959 Düsseldorfer Bürgern wurde seit dem 3. März eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Mit Stand 8 Uhr werden 58 Personen in Krankenhäusern behandelt, 27 davon auf Intensivstationen. 237 Menschen sind aktuell noch infiziert. 22 Menschen sind bisher gestorben. 700 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. / Senioren ab 65 Jahre erhalten von der Stadt kostenlos ein Hygiene-Kit aufgrund der Pflicht ab kommendem Montag, beim Einkauf und im ÖPNV einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Aktuelle Zahlen zu Covid-19 in NRW: Erkrankte: 30.598 (+397), Todesfälle: 1.000 (+37), Genesene: 19.636 (+587), Aktive Fälle: 9.962 (-227)

Kreis Heinsberg, 23 April 2020, 15.00 Uhr: Seit dem 25. Februar gibt es 1.718 bestätigte Coronafälle im Kreis Heinsberg. 1.401 Personen gelten inzwischen als geheilt, 62 Menschen sind verstorben. Damit sind tagesaktuell 255 Menschen im Kreis Heinsberg infiziert.

Die seit dem 8. Dezember 2019 erstmals in der chinesischen Provinzhauptstadt Wuhan vermehrt aufgetretene Atemwegserkrankung, verursacht durch das neuartige Coronavirus „2019-nCoV“, hat sich weltweit verbreitet. Auch Deutschland ist betroffen. Ein Hotspot war im Februar 2020 nach einer Karnevalssitzung der Kreis Heinsberg in NRW. Nachfolgend das Geschehen in den Städten Düsseldorf und Wassenberg im Ticker.
Infotelefon Düsseldorf: 0211-8996090 | Karte nach Bundesländern und Landkreisen (RKI) | Statistiken (Medizin Plus)

NRW, 14.00 Uhr (Einwohnerzahl NRW im Juni 2019: 17.929.679)

Aktuelle Zahlen zu Covid-19 in NRW: Erkrankte: 30.598 (+397), Todesfälle: 1.000 (+37), Genesene: 19.636 (+587), Aktive Fälle: 9.962 (-227)

Landkreis/ kreisfreie Stadt Bestätigte Fälle (IfSG) Todesfälle (IfSG) Genesene*
Aachen & Städteregion Aachen 1.666 65 1.324
Bielefeld 349 2 231
Bochum 421 15 302
Bonn 580 5 397
Borken (Kreis) 854 29 607
Bottrop 124 5 62
Coesfeld (Kreis) 482 21 342
Dortmund 620 5 497
Duisburg 745 14 494
Düren (Kreis) 520 24 348
Düsseldorf 944 (+5)
17 (+/-1)
657 (+76)
Ennepe-Ruhr-Kreis 366 9 287
Essen 697 30 482
Euskirchen (Kreis) 329 11 179
Gelsenkirchen 284 8 165
Gütersloh (Kreis) 577 15
Hagen 212 6 119
Hamm 413 24 180
Heinsberg (Kreis) 1.695 (+/-0)
57 (+/-0)
1.352 (+30)
Herford (Kreis) 308 5
Herne 142 1 93
Hochsauerlandkreis (Kreis) 560 13 317
Höxter (Kreis) 267 5 147
Kleve (Kreis) 519 17 300
Köln 2.208 72 1.774
Krefeld 433 14 308
Leverkusen 185 3 138
Lippe (Kreis) 670 23 387
Märkischer Kreis 479 18 191
Mettmann (Kreis) 791 48 473
Minden-Lübbecke (Kreis) 402 6 293
Mönchengladbach 446 28 289
Mülheim / Ruhr 159 4 105
Münster 618 11 536
Oberbergischer Kreis 435 12 286
Oberhausen 170 1 113
Olpe (Kreis) 507 25 261
Paderborn (Kreis) 549 24 217
Recklinghausen (Kreis) 928 16 593
Remscheid 205 11 143
Rhein-Erft-Kreis 922 50 445
Rheinisch-Bergischer Kreis 403 12 281
Rhein-Kreis Neuss 560 17 461
Rhein-Sieg-Kreis 1.093 24 754
Siegen-Wittgenstein (Kreis) 258 7 105
Soest (Kreis) 334 4 223
Solingen 219 5 144
Steinfurt (Kreis) 1.167 48 666
Unna (Kreis) 565 23 253
Viersen (Kreis) 569 26 328
Warendorf (Kreis) 426 7 325
Wesel (Kreis) 466 17 313
Wuppertal 757 41 349
Gesamt 30.598 1.000 19.636

Stadt Düsseldorf

  • 16.30 Uhr: Seit dem 3. März wurde bei insgesamt 959 Düsseldorfer Bürgern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert.
  • Davon werden (Stand: 23. April, 8 Uhr) 58 in Krankenhäusern behandelt, 27 davon auf Intensivstationen.
  • 237 Menschen sind aktuell noch infiziert.
  • 22 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren sind gestorben.
  • 700 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen.
  • Rund 219 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.
  • 59 Abstriche wurden am Donnerstag, 23. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 23. April, bis 16 Uhr insgesamt 90 Abstriche genommen. Dazu kommen 16 weitere Abstriche durch den mobilen Service.
  • Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 23. April, bis 16 Uhr insgesamt 401 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 223 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht.
  • In Nordrhein-Westfalen gilt ab Montag, 27. April, die Pflicht, beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen einen „Mund-Nasen-Schutz“ zu tragen. Düsseldorfer Senioren soll ein Hygienekit mit Maske und Anleitung zur Verfügung gestellt werden. Die Masken werden durch die Landeshauptstadt an Menschen ab 65 Jahren verteilt. Die Senioren können sich unter Telefon 0211-8998999 bei der Versorgungshotline des Amtes für Soziales melden. Sie bekommen dann ein Hygienekit nach Hause geliefert oder per Post zugestellt. Zusätzlich sollen auch den Senioren, die vom Amt für Soziales mit dem Einkaufsservice bedient werden, ein Kit zu den ausgelieferten Einkäufen beigelegt werden.

Kreis Heinsberg

  • 15.00 Uhr: Seit dem 25. Februar gibt es 1.718 bestätigte Coronafälle im Kreis Heinsberg. 1.401 Personen gelten inzwischen als geheilt, 62 Menschen sind verstorben. Damit sind tagesaktuell 255 Menschen im Kreis Heinsberg infiziert.
  • Die Kreisverwaltung bleibt zunächst bis zum 31. Mai für den Publikumsverkehr nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung erreichbar: Zulassungsstelle 02452-133611 – Führerscheinstelle 02452-133690 – Ausländerangelegenheiten 02452-133270 – Amt für Soziales 02452-135009 – oder Durchwahl der zuständigen Sachbearbeitung.

Stadt Wassenberg

  • Keine Verlautbarungen

Info zu den täglichen Zahlen aus NRW (Tabelle): Aus Gründen der Transparenz veröffentlichen wir in den kommenden Tagen sowohl die Fallzahlen, die das LZG NRW für Nordrhein-Westfalen gemäß § 11 Infektionsschutzgesetz (IfSG) erfasst und dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldet, als auch Fallzahlen, die dem Ministerium direkt von den kommunalen Krisenstäben übermittelt werden. Diese Zahlen können insbesondere wegen der unterschiedlich langen Meldewege voneinander abweichen.

Ab dem 20. April 2020 werden die unterschiedlichen Meldewege vereinheitlicht. Dies hat insbesondere zwei Gründe: Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sollen zum einen von der Mehrarbeit für Datenmeldungen entlastet werden. Zum anderen ist die Nutzung der IfSG-Zahlen der bundesweite Standard, nur sie lassen einen zuverlässigen Vergleich der Bundesländer zu. Diese Internetseite wird sich dann ganz auf die Daten des LZG NRW gem. IfSG konzentrieren. Die Gesamtzahl der Genesenen basiert ausschließlich auf freiwilligen Rückmeldungen. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Meldung besteht nicht.
Datenquelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen