Rheinbahn: Maskenpflicht wird kontrolliert und Verstöße angezeigt

Wer in Bussen, Bahnen, an Haltestellen und U-Bahnhöfen der Rheinbahn und der Verkehrsverbünde keinen Mund-Nasen-Schutz trägt, der muss gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen seit dem 14. August ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro zahlen. Ab Donnerstag, 20. August, werden die von Rheinbahnmitarbeitern festgestellten Verstöße gegen die Maskenpflicht mittels Drittanzeige an das Ordnungsamt weitergeleitet. Der Bußgeldbescheid wird dann von der Behörde versendet.

Die Rheinbahn unterstützt diese schärfere Gangart des Landes, denn sie ist im Interesse der großen Mehrheit der Fahrgäste, die die Maskenpflicht eigenverantwortlich umsetzen. Und das ist auch notwendig. Wer in den letzten Wochen mit der Rheinbahn gefahren ist, konnte immer wieder sehen, wie nachlässige und ignorante Zeitgenossen ohne Maske die Busse und Bahnen betreten haben. Oftmals wird zwar eine Maske getragen, aber nur nachlässig mit bedecktem Mund und freier Nase.

Für die kommenden Wochen plant die Rheinbahn zudem Schwerpunktkontrollen in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Ordnungsamt, um die Einhaltung der Maskenpflicht im Netz der Rheinbahn zu überprüfen. Deswegen wirbt sie bei ihren Fahrgästen weiterhin dafür, den Mund-Nasen-Schutz im Sinne des Gemeinwohls und zum eigenen Gesundheitsschutz freiwillig und korrekt zu tragen.

Denn das Maskengebot schützt erwiesenermaßen in allen Lebensbereichen. Zur Gewährleistung einer größtmöglichen Sicherheit ist es daher wichtig, dass alle Fahrgäste ihrer Verantwortung konsequent nachkommen und vor allem den Mund-Nasen-Schutz korrekt im Interesse aller in Bussen, Bahnen und an den Haltestellen und U-Bahnhöfen tragen.

Mit einem eigenen Film wirbt die Rheinbahn mit einem Augenzwinkern ebenfalls für das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in Bussen und Bahnen.

Auch im restlichen NRW wird am Montag landesweit das Tragen von Schutzmasken in S-Bahnen und Regionalzügen kontrolliert. Das berichtet die „Rheinische Post“ (Donnerstag) unter Bezug auf mit dem Vorgang befassten Quellen. Die Aktion wurde vom NRW-Verkehrsministerium angestoßen.

Konkret sollen Mitarbeiter der Bahnunternehmen in den Zügen nach Reisenden ohne Maske Ausschau halten. An großen Bahnhöfen wie Düsseldorf, Köln oder Essen sollen Bundespolizisten und/oder Mitarbeiter von Ordnungsämtern bereitstehen, um die Personalien für die Bußgeldbescheide aufzunehmen. Seit dem 12. August sind in NRW 150 Euro an Bußgeld fällig, wenn Personen im öffentlichen Verkehr keine Maske tragen. Bis dahin waren Geldbußen nur möglich, wenn ein Bürger die Maske im Personenverkehr trotz Ermahnung nicht trägt.

Vergleichbar zu den früheren „Blitzmarathons“ auf NRW-Straßen soll die landesweite Kontrolle noch öffentlich angekündigt werden, in diesem Fall noch vor dem Wochenende.

Quelle & Bild: Rheinbahn Presse, Rheinische Post, Presseabteilung