Der Tag in Düsseldorf – Freitag, 16 Okt 2020

Am Freitag, den 16 Okt 2020 stieg die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Düsseldorf erneut im dreistelligen Rahmen an. Die 7-Tages-Inzidenz machte ebenfalls einen kräftigen Sprung nach oben und stieg um 11 Punkte auf 67,5. In NRW machte die Zahl der Neuerkrankungen einen kräftigen Sprung um 2.154 Personen nach oben. Die 7-tages-Inzidenz liegt jetzt bei 49,8. Die Zahl wird wohl heute die 50 überschreiten und NRW zum Risikoland machen.
Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität (HHU) wollen Anfang November in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf eine repräsentative Antikörperstudie mit 3.000 zufällig ausgewählten Probanden durchführen, um die Verbreitung von Antikörpern gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in bestimmten Gruppen der Düsseldorfer Bevölkerung zu prüfen.
Wegen der stetig ansteigenden Zahl von Corona-Infektionen bei einer Inzidenz von mehr als 50 hat die Stadt Düsseldorf Schutzmaßnahmen ergriffen, die unter anderem die Pflicht eines Mund-Nasen-Schutzes auf Märkten vorsehen. Dazu gehören Wochenmärkte ebenso wie Trödelmärkte, Flohmärkte etc.

Corona Düsseldorf
Die am 16 Okt 2020 veröffentlichten Daten vom 15. Oktober besagen, dass seit dem Beginn der Pandemie 3.901 (+106) Bürger der Stadt sich mit dem Virus SRAS-CoV-2 infiziert haben. 53 (+/-0) Einwohner verstarben an der Erkrankung. 3.476 (+75) Personen sind zwischenzeitlich genesen. Derzeit gibt es in der Stadt 372 (+31) aktive Erkrankungen, von denen 42 (+2) im Krankenhaus behandelt werden, davon 7 (-1) Patienten auf Intensivstationen. 2.050 (+40) Personen befinden sich momentan in Quarantäne. Die 7-Tages-Inzidenz stieg auf 67,5 (+11).

Corona NRW
Die am 16 Okt 2020 veröffentlichten Daten vom 15. Oktober zeigen, dass sich seit dem Beginn der Pandemie 86.314 (+2.154) Personen mit dem Virus infiziert haben. 1.936 (+5) 70.000 (+800) 14.400 (+1.400) 49,8 (+4,8)

Antikörperstudie
Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität (HHU) wollen Anfang November in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf eine repräsentative Antikörperstudie mit 3.000 zufällig ausgewählten Probanden durchführen, um die Verbreitung von Antikörpern gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in bestimmten Gruppen der Düsseldorfer Bevölkerung zu prüfen. Ziel ist es, zu bestimmen, wie viele Menschen bereits eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchgemacht haben – manchmal auch, ohne es zu wissen.
Hierzu macht man sich zunutze, dass das Immunsystem einige Zeit nach einer Infektion Antikörper bildet, die im Blut nachweisbar sind. Im Gegensatz zu einem Test auf eine akute COVID-19-Erkrankung wird mit den Antikörpertests nach überstandenen Erkrankungen gesucht. Von besonderem Interesse sind dabei Infektionen, die überhaupt nicht diagnostiziert wurden. So hatten manche Menschen keine Symptome oder der Verlauf war so mild, dass eine Testung nicht notwendig erschien.
Um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten, werden durch Antikörpertests sowohl bekannte Erkrankungen nachuntersucht als auch unerkannte Erkrankungen erstmals aufgedeckt. Nur so kann das tatsächliche Ausmaß der Pandemie auch auf lokaler Ebene bestimmt werden.
Da eine Testung der gesamten Einwohnerschaft nicht möglich ist, wird mit Stichproben gearbeitet, die sich auf zwei Gruppen konzentriert:

  • Junge Düsseldorfer Bürger im Alter zwischen 18 und 30 Jahren
  • Mitarbeiter der Feuerwehr Düsseldorf und Rettungspartner (Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD).

Die entsprechenden Probanden werden von der Stadt auf zufälliger Basis zwischen Montag, den 19. Okt und Montag, den 9. November eingeladen. Die Testung ist freiwillig und kostenfrei. Eine Bewerbung zur Teilnahme ohne Einladung ist nicht möglich.

Die aktuellen Zahlen von NRW, Düsseldorf, dem Kreis Heinsberg und der Stadt Wassenberg finden Sie hier in Tabellenform.

Titelbild: Screenshot des Dashboards des RKI mit Stand 16 Okt 2020

Quelle(n): Stadt Düsseldorf, Presseamt | Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW