Der Tag in Düsseldorf und NRW – Samstag, 14 Nov 2020

Samstag, 14 Nov 2020: Aktuelle Coronazahlen für NRW und Düsseldorf +++ Aparthotel an der Lessingstraße wird künftig als Quarantäneeinrichtung genutzt +++ Größere Demonstration der Initiative Querdenker mit angemeldeten 5.000 Teilnehmern am Sonntag, den 15 November 2020 – Befolgen von Infektionsschutzmaßnahmen unerlässlich +++

Corona in Düsseldorf (in Klammern Differenz zum Vortag)
Aktuell mit Stand von Samstag, 14 Nov 2020, 0 Uhr, wurden seit dem 3. März 2020 insgesamt 8.279 (+200) Düsseldorfer Bürger mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert, von denen 7.055 (+213) Personen wieder genesen sind. Es gibt derzeit 1.149 (-14) aktive Infektionen. 169 (-3) Erkrankte werden in Krankenhäusern behandelt, davon 33 (+2) auf Intensivstationen. 75 (+1) Menschen sind an den Folgen der Infektion verstorben. 4.783 (+92) Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die 7-Tages-Inzidenz, die am 12 Okt 2020 die Stufe-2-Marke von 50 überschritten und am 23 Okt sogar über die Marke von 100 gestiegen war und am 30 Okt 2020 die nächste Marke von 200 überschritten hatten, ist wieder gestiegen und liegt jetzt bei 171,1 (+6,8).

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Die aktuellen Zahlen zur Ausbreitung der Pandemie in Düsseldorf findet man auch als Grafiken auf den Seiten der Stadt Düsseldorf, Übersichten der aktuellen Fallzahlen in Altenheimen, Kindertagesstätten und Schulen der Stadt Düsseldorf sind in Tabellenform hier verfügbar.

Corona in NRW (in Klammern Differenz zum Vortag)
Mit Stand von Samstag, 14 Nov 2020, 0 Uhr wurden in NRW seit Beginn der Pandemie 196.359 (+5.352) Personen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. 2.616 (+35)  sind bisher an der Erkrankung verstorben. Die Zahl der Genesenen wird auf 125.900 (+3.200) Personen geschätzt. Etwa 67.900 (+2.200) Personen gelten aktuell als infiziert.  Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 166,0 (+1,1).

Die Zahlen in Tabellenform (NRW, Düsseldorf, Kreis Heinsberg und Stadt Wassenberg) finden Sie hier.

Der Tag in Düsseldorf und NRW – Samstag, 14 Nov 2020
Der Tag in Düsseldorf und NRW – Samstag, 14 Nov 2020

Aparthotel an der Lessingstraße wird künftig als Quarantäneeinrichtung genutzt
Weil die bisher genutzte Einrichtung an der Blanckertzstraße nicht mehr als Quarantäneunterkunft genutzt werden kann, wird die Landeshauptstadt Düsseldorf ab Dezember das Aparthotel an der Lessingstraße als Quarantäneeinrichtung nutzen, um dort Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde, sowie deren Kontaktpersonen, die ebenfalls in Quarantäne müssen, unterzubringen. Das Hotel bietet Platz für bis zu 40 Menschen.
Während der Quarantäne müssen die infizierten Menschen verständlicherweise isoliert sein. Deshalb müssen sie die regulären Einrichtungen, wo man sich Küche und sanitäre Anlagen mit anderen Bewohnern teilen muss, für die Zeit der Quarantäne verlassen, um die Zeit der Quarantäne in einem Appartement mit Küchenzeile und eigener Sanitäreinrichtung zu verbringen. Eine kontinuierliche medizinische Versorgung wird ebenso wie die Lebensmittelversorgung sichergestellt. Darüber hinaus gewährleistet ein Sicherheitsdienst die Einhaltung der Quarantäne.
Eine weitere Quarantäneeinrichtung, die von der Stadt Düsseldorf derzeit genutzt wird, ist das Hotelschiff „Bellejour“, auf dem 180 Menschen untergebracht werden können. Wahrscheinlich bis zum Ende diesen Jahres kann das Hotelschiff voraussichtlich genutzt werden.

Größere Demonstration der Initiative Querdenker am Sonntag, den 15 November 2020
Die Initiative „Querdenken“ hat eine größere demonstrative Aktion („KinderLächeln ohne Angst – Festlicher Lichterzug für Grundgesetz & Menschenwürde unschuldiger Kinder“) im Innenstadtbereich mit 5.000 Teilnehmern angemeldet. Nun finden intensive Abstimmungen und Vorbereitungen zwischen der Stadt und dem Polizeipräsidium Düsseldorf statt, um den Einsatz am kommenden Sonntag, den 15. November 2020 vorzubereiten.
Angesichts der hohen Inzidenz- und Infektionszahlen im Düsseldorfer Stadtgebiet hat die Stadt Düsseldorf eine Einzelverfügung erlassen, die die angemeldete Versammlung als Aufzug untersagt. Stattdessen soll die Veranstaltung als Standkundgebung auf dem Gelände der Rheinkirmes (Rheinufer Oberkassel) stattfinden. Verkehrsteilnehmer müssen während der An- und Abreisephase der Versammlungsteilnehmer mit temporären Verkehrsbeeinträchtigungen rund um das Kundgebungsgelände rechnen.
Stadt und Polizei Düsseldorf messen dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung eine große Bedeutung zu. Daher wurde der Veranstalter verpflichtet, alle Teilnehmer unmittelbar vor Beginn der Auftaktkundgebung mittels Lautsprecherdurchsage auf die Verpflichtung zur Einhaltung des nach der Coronaschutzverordnung NRW vom 30. Oktober 2020 in der aktuell geltenden Fassung vorgeschriebenen Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zum Tragen einer Alltagsmaske hinzuweisen. Zudem musste er sich verpflichten, dieser Verpflichtung für die gesamte Dauer der Versammlung nachzukommen, um sich und andere damit zu schützen. Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt werden dies konsequent überwachen. Die Düsseldorfer Polizei hat für Rückfragen von Bürgern ein Bürgertelefon unter 0800 – 900 9000 ab Sonntag, 12:30 Uhr, geschaltet.
Wie die Stadt Düsseldorf in ihrer Pressemitteilung schreibt, seie es „aufgrund der hohen Inzidenz- und Infektionszahlen im Düsseldorfer Stadtgebiet für eine im ‚Lockdown light‘ befindliche Gesellschaft nur schwer nachvollziehbar, dass zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der Verhinderung einer Überlastung des Gesundheitssystems ein völliges Verbot der traditionellen Martinszüge angeordnet ist, während ein ‚festlicher Lichterzug‘ im Rahmen einer Versammlung nach Versammlungsrecht durchgeführt werden könne, obwohl die Gesundheitsgefährdung jeweils die gleiche sei“.

Titelbild: Hotelschiff Bellejour – © Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Quelle: Stadt Düsseldorf, Presseamt | Land NRW | Polizei Düsseldorf