Herbststurm Hendrik: Schäden in Düsseldorfer Wäldern und Grünanlagen

In der Nacht zu Donnerstag, den 21. Oktober 2021 und am Tag selbst zog der Herbststurm „Hendrik“ mit Windböen von bis zu 93 Kilometer pro Stunde über Düsseldorf. In den städtischen Grünanlagen, auf den Friedhöfen und in den Forstrevieren stürzten zahlreiche Bäume um und es kam zu Astabbrüchen im gesamten Stadtgebiet.

In den städtischen Parks und Grünanlagen und auch im Straßenraum sind rund ein Dutzend Bäume umgestürzt oder es brachen Äste ab. Dabei wurden auch Schäden an Fahrzeugen registriert. Auf der Siegstraße wurde eine Linde so stark beschädigt, dass sie aus Sicherheitsgründen umgehend gefällt werden musste.

Rund 60 Bäume stürzten im Stadtwald um, die sich auf etwa 20 im Forstrevier Süd, 20 im Forstrevier Mitte, zehn im Forstrevier Nord sowie zehn im Wildpark verteilen. Die Fahneburgstraße musste von einer umgestürzten Buche geräumt werden. Drei weitere Buchen mussten an den Straßen „Am Bauenhaus“ und am „Bauenhäuser Weg“ gefällt werden, da die Schäden zu groß waren, ebenso wie im Wildpark, wo es eine Birke erwischt hatte. Eine Reihe von umgstürzten Bäumen müssen in den nächsten Tagen auf dem Reitweg „Reitschlucht“ im Aaper Wald geräumt werden, weswegen dieser voraussichtlich bis Anfang der kommenden Woche gesperrt bleibt. Der Wildpark wird planmäßig am Freitag, 22. Oktober, wieder geöffnet.

Während auf dem Nordfriedhof drei Bäume umgestürzt sind, verzeichneten nur noch die Friedhöfe Eller und Stoffeln jeweils einen umgestürzten Baum.

Die Düsseldorfer Feuerwehr meldete mit Stand 11.25 Uhr 82 Meldungen in Bezug auf das Sturmereignis „Hendrik“. Bis zu diesem Zeitpunkt waren der Feuerwehr keine Personenschäden bekannt.
Bei der Rheinbahn kam es auf der Strecke der Linie U79 zu einem von einem umstürzenden Baum verursachten Fahrleitungsschaden im Bereich Froschenteich in Wittlaer. Die Bahnen konnten zwischen den Haltestellen „Freiligrathplatz“ und „Kesselsberg“ nicht fahren und es musste ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.

Titelbild: Deutscher Wetterdienst (DWD)